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mit deutschem, zum Theil aus dem Englischen etc. übertragenen Text,
gesammelt
und
für eine oder zwei Singstimnien
mit Begleitung des Pianoforte und der Guitarre
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Vr. Milchet*.
9
^**.j4tet Heft.
Op. 5tf.
Eingetragen in das Vereins - Archiv.
| %übin$cn, bei C. X Jue*. |
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Vorwort
Die gute Aufnahme, welche meinen bis jezt erschienenen deutschen Volksliedern fortwährend zu Theil
wird, ermuthigt mich nicht nur zur Fortsetzung derselben, sondern lässt mich auch bei der gegenwärtigen regen
Theilnahme an Volksgesängen überhaupt hoffen, durch die vorliegende Sammlung von auserlesenen ausländi-
sche«, dem grössten Theil des deutschen Publikums unbekannten, charakteristischen Volksmelodien mit deutschem
Text und in derselben Bearbeitung, allen Freunden des Gesanges eine willkommene Gabe darzubieten. Namentlich
glaube ich auf die darin enthaltenen höchst lieblichen und ausdrucksvollen zweistimmigen Gesänge besonders auf-
merksam machen zu dürfen, bei welchen es zugleich, im Fall diese Duette nicht nur von zwei weiblichen oder
zwei männlichen Stimmen, sondern auch von Sopran und Tenor gesungen werden sollten, manchen sehr erwünscht
sein möchte, die Tenorstellen beigefügt zu finden.
In der englischen Bearbeitung sind die 3 Nummern der zweistimmigen Lieder dieses Hefts : 3 , 6 und 7
durchgängig zweistimmig gesetzt. Dafür sind in dieser neuen Bearbeitung einige Takte, jedesmal zu Anfange der
zweiten Hälfte der Melodie, als Solo behandelt worden, weil sie ihrer ganzen Anlage nach ohne Zweifel ursprüng-
lich ebenfalls einstimmig waren, und das Ganze offenbar dadurch noch mehr gehoben wird.
Die Uebersetzungen endlich, so wie einige aus besonderen Gründen neu untergelegte Texte dürften in jeder
Beziehung zu den Melodien passend gefunden werden.
Silcher.
Guitarre
mit Capotasto
auf dem
zweiten Bund.
Singstimme.
Piano/orte.
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I. Stumm schläft der Sänger.
Langsam und feierlieh. Ein - oder zweistimmig.
Schottische Melodie.
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1. Stumm schläft der Sän-ger, des-sen Olir ge - lau - sehet hat an an - drer Welten Thor:
2. Du schlummerst s til-le, schlummerst leicht, weil ii - her dich der Sturmund Zephir streicht,
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1. ein na - her Wald - ström braus- te sein Ge - sang , und säu - seit* auch wie fer - ner Quellen Klang.
2. der Sturm, der dir den Schlacht-gcsangdurchdxöhnt, der Hauender sanft im Lied der Lie-be tönt* Moore*
Anmerk. Im Fall die erste Stimme von einem Sopran und die zweite von einem Tenor gesungen wird, so ist für letzteren die zweite Stimme also gegeben:
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Tenor.
Stumm schläft der Sä'n-ger, des-sen Ohr ge - lau - sehet hat an an - drer Welten Thor: ein na - her Wald-strom
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brau-ste sein Ge~ sang, und sau - seit» auch wie fer -ner QueHen Klang.
Guitarre
mit Capotosto
auf dem
dritten Bund.
Singstimme.
Piano/orte.
JVehmüthig
2, Des Sommers letzte Rose.
Ein- oder zweistimmig.
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Irische Melodie.
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1. Des Sommers letzte Ro-se blüht liier nocli al - lein, ver - welkt sind der Ge-spie - len hold lä-chelnde
2. Ich will nicht, Ver - lass-ne, so ein - sam dich seh'n : wo die Lieb -Ii - dien schlummern, darfst auch du schlafen
3. So schnell möcht' ich fol-gcn, wennFreundschaft sich trübt, und der Kranz süs -ser Lie - be sei-ne Per-len ver-
1. Reih'n* Ach, es blieb kei - ne Schwester, kci-ne Kno-spe zu - rück — , mit er-wie-dern - dem Seufzer, mit er-rö-thendcm Blick«
2. geh'n, und freundlich zer - streu' ich dei-ne Blat-ter ü-bersBeet — , wo dieDüf-te, wo die Blätter deiner Lieben sind verweht.
3. stiebt; wenn Theu-re ver - schwinden, manch treu-es Herz zerfällt — , wer wollt' al-lein be -wohnen die-se nach tli -che Welt?
Nach Moore.
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vorkommende Stelle so: —
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-blüht hier noch al - lein, ver - welkt etc.
Guitarre.
SiTtgstimme.
Piano/orte.
Mutilirj , doch nicht zu schnell
3. Der Himmel lacht und heitre Lüfte spielen.
Ein- oder zweistimmig.
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Italienische Melodie
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1. Der Himmel lacht und hei- tre Lüf-te spie - len, der Frühling kehrt zu - ruck in sei - ner goldnen Pracht; mit
2* In ro-ther Glut die Goldpo-ka - le fun - kein; die Son-ne schaut mit Lust nach ih - rem Kind, dem Weim und
3. Der Strom des Le-bens mag hin-un- ter quel- len, wenn nur die Trau -ben stets an sei-nem U- fer glüh'n, und
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5
1. lau-tem Ju - bel-sang wird hier im Küh-len der schö-ncn Zeit ein vol-les Glas ge - bracht. Die Treu' verklärt die fröhlichen Ge-
2- Gei-ster-tö - ne klin-gen durch die dunkeln Ge-wöl-be die - ser Blü- thenbäu-me drein: o seht die Schaar der kleinen Geister
3. sus-se Au -gen auf die dun -kein Wel-len wie Son-nen-strah-len ih - re Bli-ckespriihn: drum wenn arn Him-mel hei -tre Lüf-te
Die zweite Stim-
me für den Tenor.
Der Him-mel lacht und hei- tre Lüf-te spie-len, der Früh-ling kehrt zu -rück in sei-ner gold-nen Pracht; mit lau-tem etc.
8
len Früh-lings-
1. sich ter, die Freu -de thro-net liier in ih - rem Ko - nigs-haus , die Lieb' ent-flammt die hei
2. lau - sehen, die in der Tie -fe sich mit hol -dem Feu-er trankt! wo ih - res Mee - res wild - ste Flu - then
3. spie - len, der Früh-ling wie - der - kehrt in sei-ner gold-nen Pracht, wird un - ter hei - lern Ju - bei -sang im
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gen drü - ber aus.
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1. lieh -ter und spannt den blau - cn Bo
2. rau-schen, da sei die gan - zo . See - le drein ver -senkt!
3. Kuh -len der schö-nen Zeit ein vol - les Glas ge - bracht*
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4. Oft wenn erbleicht der Sterne Pracht.
Singstimme.
Guitarre.
Piano/orte.
Einfach und innig.
Saroyardlsch.
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1. Oft wenn erbleicht der Sterne Pracht, im Mondlicht ruh'n die Tha-ler all', lausch 7 ich vom Fen-ster in die Nacht nach
2. In mei-ne Lau -te greif ich dann und schla-ge an den vollsten Ton: ob niemand sie ver - ste-hen kann, Er
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1« Lieb', wie schnell verstreicht die Nacht." Nicht Worte sprechen — nein! nicht Flam - menzun - gen mir der
2. Lieb', — dein! bis der Tag er - wacht!" O Worte sind zu arm, des Ma - lers Far - ben kühl, zu
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1. Lie - be Spra - che halb so rein, wie die - se To - ne hier.
2. Ihm zu re - den hell und warm, wie die - ses schlich - te Spiel.
Nach Moore.
8
5. Und ob alles nur Trug ist und Schaum.
Nicht zu schnell.
Guitarre.
Singstimme.
Französische Melodie.
Piano/orte.
1. Und ob al-1 es nur Trug ist und Schaum und Wonnestunden ei -den im Flug, docli lass mir den se - Ii - gen
2. Wie oft log ein täuschender Schein, wie oft betrog dich Lieb' und Treu' ! doch Hoffnung, sie -schlummert nicht
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1. Traum, und ich ha-be des Glückes ge - nug. Du öffnest die Brust der jun - gen Lust, und ach ! wie bald dein Glück entflieht ! wie die
2. ein, und pflanzt die Blu - men neu. Wie die Spin - ne webt, am Blättchen klebt, so amHer-zen hält die Hoff-nung aus: un-er-
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1. Blume des Mai's, das er - ste Reis, am er-sten auch ver-blüht. Ja, nur Täuschung ist al-les und Schaum, und Wonnestunden
2. müdlich sie flicht, wenns der Wind zerbricht, aufs neu' ihr schimmernd Haus. Ja, ob al - les nur Trug ist und Schaum, und Wonnestunden
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1. ei-len im Flug, doch lass mir den se-li-gen Traum, und ich ha-be des Glückes ge - nug.
2. ei-len im' Flug, doch lass mir den se-li-gen Traum, und ich ha-be des Glückes ge - nug*
Nach Moore.
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6. Das Mondlicht scheint in Fülle.
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Guitarre
mit Gapotasto
auf dem ersten
Bund.
Singstimme»
Piano/orte.
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Ein- oder zweistimmig. >
Portugiesische Melodie.
1. Das Mond -licht scheint in Fül - le mit der Ge - stir - ne Glast, wir ge - hen froh und
2« O Zau - ber oh - ne En - de, so göttlich bist du nicht, als wenn mein Lieb' die
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Und von der Nacht Ge - wan - de strömt mach - tig ü - ber die
2. Hän - de mir um den Na - cken flicht. Von je - ner gold-nen Fer - ne wend' ich die Au - gen
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Anmerkg. Glast, altdeutsch für Glanz.
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1. Lan - de und lö - set al - le Ban - de der Thau der süs - sen Nacht.
2. ger - ne — mir leuch-ten nur zwei Ster - ne und* doch mit hell' - rem Licht !
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7. Schlummerlos rauschen die Saiten.
Ein- oder zweistimmig.
Guitarre.
Singstimme.
Piano/orte.
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Sicilisch.
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1. Schlummerlos rauschen die Sai-ten im lei- sen Spiel: du, meiner Au - gen Ziel, lass dein Herz lau - sehen,
der Au - gen Ziel,
2. Thrä-nen schon stocken, um-schleiert die Wimper fällt, se-lig zur sehön-sten Welt Träume dich lo ~ cken,
3. Grü-nen-de Traube rankend zur Wölbung schwoll, dufti-ger Blü - then voll baut sich die. Lau - be,
• von Blü - taen voll
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1. du, mei-ner Au - gen Ziel, lass dein Herz lau - sehen ! Den Gram zu be - tho-ren mit be -ben-dem Ton, o
2. se - lig zur schön-sten Welt Träume dich lo - cken. Von Noth und von Kummer, vom Ta - ge so grau, ent-
3. duf- ti - ger Blü - then voll baut sich die Lau-be. Die Sor - gen zer - flie-ssen im mur-meln-den Bach, und
Tenor :
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die Sai - teii im lei - sen Spiel,
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1. lass mich he - schwören den zaub-ri - sehen Mohn! Schlummerlos rau-schen die Sai-ten im lei-sen Spiel: du, mej-ner
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2. fuhrt dich der Schlummer zur son-ni - gen Au. Schlummerlos rau-schen die — — — — _ _ — — ~\
3. Wol-ken um-schliessen das gluckli - che Dach. Schlummerlos rau-schen die — — — — — — — — —
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1. Au -gen Ziel, lass dein Herz lau - scheiß du, meißner Au - gen Ziel, lass dein Herz lau
2. Au- gen — — — — — — — — — — — — — —
3. Au -gen — — — — — — — , — — — — . — — —
sehen !
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8. Bar carole.
Andante con moto.
Venetianische Melodie.
Guitarre.
Singstimme.
Piano/orte.
1. Wenn um die Ca -na - le die A - bend-luft weht, dann denk', lie - be See-le, dass man dich er-
2. Ruft's un-ter'm Bal-co -ne:„Die Gon-del, mein Kind!" dann nach demlja-go-ne wir steu - ern ge-
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1. späht; dich hül - le vor Feuch-te das Man - tel - chen ein, dein Au - genlicht leuch-te durchs
2* schwind, der Er - den -last le - dig, der Voll - mond uns winkt, wenn hin - ten Ve - ne - dig im
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!♦ Schleier - chen fem,
2. Ne - bei ver - sinkt.
Nach Moore.
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Guitarre.
Singstimme.
9. Helft mir weinen!
Wehmüthig.
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Pianoforte.
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Russisch.
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1* Ach ihr Bä-che, Wies en-ba - che, küh - le Wässerlein! helft mir weinen, helft mir weinen, alP ihr
2. Ruft, dass er nicht flieh', dem Liebsten, der sich ab -ge- wandt. Ei - ne an-de - re Ge-lieb-te fuhrt ihn
3. Unter'm Bir-nen-baum so blühend Magd -lein sinnend sass, und sie wei-net und sie schluchzet, neigt sich
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Mägde - lein !
an der Hand,
ii- ber's Grab,
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Trocknet mit dem weissen Tüchlem
Ihre Thränen wohl;
Nach des Liebsten Fenster blicket
Sie so sehnsuchtsvoll.
6.
Ach, fürwahr es ist erkranket
Der Geliebte mein,
Denn noch immer bleibt verschlossen
Jenes Fensterlein.
Ganz mit schwarzem Tuch verhänget
Sind die Fenster dicht,
Und das Zeichen rother Blumen
Steht am Fenster nicht.
I
Guitarre.
Singstimme.
Piano/orte.
Gemässigt
i. Mein Herz ist im Hochland.
Ein- oder- stimmig.
Schottische Melodie.
1. Meia Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht
2. Mein Nor -den, mein Hochland, lebt wohl, ich muss
3. Lebt wohl, ihr Ge - bir - ge, mit Häup-tern voll
4. Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht
hier! mein Herz ist im
ziehn ! du K "Wie - ge von
Schnee , ihr Schluchten , ihr
hier! mein Herz ist im
Hochland , im
AI - lern, was
Thä-ler, du
Hochland, im
wald'gen
stark und was
schäumen - der
wald'gen Re-
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1. vier! Da jag* ich das Rothwild, da folg' ich dem Reh, mein Herz ist im Hochland, wo im-mer ich geh'. •
£. kühn! Doch, wo ich auch wandre und wo ich auch bin, nach den Hü-geln des Hochlands steht all -zeit mein Sinn!
3. See, ihr Wälder, ihr Klippen, so grau und be-moost, ihr Ströme, die zor - nig durch Fel-sen ihr tos't! Nach Bums
4. vier! Da jag' ich das Rothwild, da folg' ich dem Reh, mein Herz ist im Hochland, wo im-mer ich geh'! von Freiligrath.
IL Heft.
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\ 2. Könnt' ich immer, Liebchen, so dich seh'n.
Ein- oder zweistimmig.
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Guitarre.
Leicht und gemässigt
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Spanische Melodie.
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Singstimme»
Pianoforte.
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1. Könnt' ich immer, Liebchen, so dich sehn, wenn die zarten Fusschen so sich drehn, deiner Augen Feuer
2. Mir zur Seite, Herzchen, ruht sich's gut, mir zur Seite
so in
treuer Hut lausche, Süsse, meines
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1, nach mir blickt, wenn des Tan-zes Wech - sei dich mir schickt* Doch dein Köpfchen, Liebchen,
2. Her - zens Sang, zu der Lau-te zar - tem Sil - her -klang, und ihr, Weste, säuselt
winkt mir
leis' und
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1. zu, komm mein En -gel,
2. mild, fä-chelt Kühlung
komm zur Ruh!
ih - rem Bild.
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Guitarre.
Singstimme.
Pianoforte.
Kräftig und etwas schnell.
* 3. Dän'mark, deine grünen Auen.
Ein- oder zweistimmig.
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Dänische Melodie.
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1. Dän'mark, deine grünen Auen, diedasMeerumschliesst, glücklich ist, wer sie darf schauen, wen ihr Segen grüsst; ist die
2. Ist's auch kalt in unsermNorden, glüht doch unsre Brust \ und nicht lau sind wir geworden, nicht erschlafft inLust. Rühmt der
3 . Aus dem Norden kam vorzeiten manche Heldenschaar , siegreich ziehend in die Weiten, froh der Schlachtgefahr ; und noch
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±4 Fremde reicher, bunter, zeigt sie gleich dem Au- ge Wim- der „ immer muss das Herz des Danen sich nach Hause seh - ncn.
2. welschenDirnen Schimmer, neben ih-nen sind noch im - mer Danen - mädchen mit den blauen Au-genschön zu schau-en.
3. ist nicht klein gewor-den unsrer wackern Kämpfer Or -7 den» Wieder muss des Nordens Siegen einst der Süd' er- lie - gen.
4. Wenn <ler Lenz erwacht.
Andante.
Guilarre.
Intime.
Pianofortc.
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Norwegische Melodie.
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{Wenn der Lenz erwacht und in Blüthcnpraclit Anger , Feld und Haide stehen,
Wenn im grü - nen Wald süsser Sang erschallt und die warmen Lüfte wehen, schlinget sich bei mit-ter-
2.
{Wenn der Lenz erwacht und wenn Liebesmacht dicli gefcs-selt hält mit Leide,
Wan-dlc nicht al- lein Nachts im Mondenschein durch die grüne, grüne Haide;
lauschest du dem El - fen-
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nächt'geniMondenschcin, schlinget sich derElfen~Ringel-Ringclrcihn,-wen dcrLenz erwacht und inBlüthenprachtAnger,Feld und Haide stehen.
Ringel-llingclreihn, zieht's in seineSchlingen zauhrisch dichhinein,-wen der Lenz erwacht und wenLiebesmacht dich ge-fesselt halt mit Leide.
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Guitarre.
Sopran.
Tenor I. IL
und Bass,
Pianoforte.
^ {$. Horch! die Wellen tragen bebend.
Moderato. Russischer Vespergesang.
1. Horch! die Wellen tragen bebend sanft und rein den Ve-spcrchor, näher jetzt und näher schwebend,
2. Wie die Mondlicht - welle kehret von dem Stran - de, stirbt's entlang; wie die Fluth sich wild enipö- ret,
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1. schwillt er mach - tig zu
2. braust der wo - gen - de
dem Ohr. Ju - bi - la - te,
Gesang. Ja - bi - la - te,
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Anmerkung. Die begleitenden Stimmen zu dieser einfach schönen Hymne, "welche 4slimmig ausgeführt von ergreifender "Wirkung ist, wollte man eben darum
vollständig beifügen. Indessen kann dieselbe auch 2- oder 3stimmig, nämlich von Diskant und Tenor I, oder in Verbindung mit dem Basse, vorgetragen
werden. In beiden Fällen übernimmt alsdann der Tenorist im 8ten Takte, wegen des Tonschlusses, den 2ten Tenor, hierauf wieder den ersten, und vom
13ten Takte an bis zu Ende abermals den 2ten Tenor. — In Ermangelung des ersten Tenors kann derselbe auch von einer weiblichen oder Knaben-
stimme , jedoch um 8 Töne tiefer, gesungen werden.
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1. Fer - ner nun und fer - ner be-bend, sanft ent - schwin - det er dem Ohr, f er - ne r nun un( l fer-ner be-bend
2. Horeli! jetzt wie die Wo - ge keh-ret von dem Stran - de, stirbt's ent -lang, horch! jetzt wie die Wo-ge keh - ret
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Guitarre*
Singstimme.
6. Hörst du nicht ein Silberglöckchen.
(The Gazelle.)
Innig und leioht vorgetragen. Ein - ode r zweistimmig. •
Indische Melodie.
Pid7ioforte.
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1. Hörst du niclit ein Sil - ber - glöckclieu
2. Um den sclilan - ken Hals >; ge - bun - den
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2. zü - cken rei - cheti,
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Ga - zel - le, will
men - kel - clien mir
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Ent - zii - cken
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1. "brin - gen.
2. rei - clien.
Sei willkommen, treuer Bote
Ihrer holden Minne!
O bei der, die dich gesendet,
Weilen stets die Sinne!
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Nimm zurück, du schneller Bote,
Diesen Kranz von Blüthen,
Den in Feld und Wald zu binden,
Lieb' und Sehnsucht glühten !
Nach Moore von Dr. A. Schmidt.
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Guitarrc.
Singstiißmc.
Piano/orte-
7. Oft in der stillen Nacht.
Mit melancholischem Ausdruck.
Scliottisclie Melodie.
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|. Oft in der stil - len Nacht, eh' Schlummer hand die Glieder, bringt vor'ger Ta - ge Pracht mir
2. Der Freunde denk' ich da, so in - nig einst ge - sel-let, die ich gleich Herbstlaub sah vom
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4. 4. 4r. 1 4- 7 , 7 + *. 4r
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1 . süss Er - in - nern wieder ; bringt Freud' und Leid der Ju - gendzeit , der Lie - bes wor - te Feu - er , der Augen Glüh'n, jetzt
2. Tod um mich ge - fälblet; mir ist's zu Sinn, als stand' ich drin in ö - der Fe-stes -hal-le, die Fackeln verglüht, die
1* längst da -hin, manch' Herz, das brach, einst theuer!
2. Kran -ze verblüht, gefloh'n die An - dern al - le!
So bringt in stil-ler Nacht, eh' Schlummer band die Glie-der,
So bringt in stil-ler Nacht, eh' Schlummer band die Glie-der,
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1. mir voriger Ta - ge Pracht ein herb Erin - nern wie -der.
2. mir vor'-ger Ta - ge Pracht ein herb Erin - nern wie -den Nach Moote von H. Kurt zi
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Guitarre.
Singstimme.
Pianoforte.
Modera to.
8. Romanze.
(Le temps que je rcgrctte c'est le tcmps qui n'est plus.)
Französische Melodie.
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1. Gedenkst du noch, Ma-ri-e, der fro-hen Kinder- zeit? dem Spiel auf grüner Wie -sc war je-dcrTag ge-
2. O nie kannst du's verges-sen, wie je - ne Sternen -nacht, das Biindniss unsrer Lie-be so se-Jigmich gc-
3. Er - inn - re dich des Sturmes , der un -ser Glück verweht : mich zog's zu den Pa-nic-ren, mich schirmte dein Ge-
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1. weiht. Wir führten al - le Tän-ze, schon war ich fünfzehn Jahr, wir führten al-le Tän - ze, schon war ich fünfzehn Jahr. ■ —
2. macht! mit zwanzig Jahr' ich glü-hend,du mild, wie Mondes - licht ! mit zwanzig Jahr' ich glühend, du mild wie Mondes -licht ! — j
3. bet. Mit fünfundzwanzig Jah-rcn folgt' ich des Ad-lers Flug, mit fünfundzwanzig Jahren folgt' ich des Adlers Flug. —
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1. Sie sind da -hin die Stunden, wo ich so fröhlich war! sie sind da -hin die Stunden, wo ich so fröhlich
i 2. Sie sind da -hin die Stunden, wo Lie-be Kranze flicht! sie sind da- Inn die Stunden, wo Lie-be Krän-ze
3. Sie sind da -hin die Stunden, wo uns sein Fit- tig trug! sie sind da -hin die Stunden, wo uns sein Fit-tig
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Wie schön war jener Morgen,
Als fromme Priesterhand
Mit frohem Muttersegen
Für immer uns verband!
Mit dreissig Jahren ruhte
Ich treu an deiner Brust.
Sie sind dahin die Stunden
Der bräutlich hohen Lust!
Du senkst das treue Auge —
Indess des Mannes Blick
Des Lebens Freuden zahlet —
In's fromme Herz zurück.
Ach, alle Freuden welken
In unsrer Jahre Schwung! —
Dahin sind jene Stunden!
Doch bleibt Erinnerung»
Nach dem Französischen von Dr. A. Schmidt.
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14
Guitarre.
Singstimme.
Piano/orte.
Andante con moto.
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9, Wenn Frühlingstage neu beleben.
(Ma Normandie.)
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Französische Melodie.
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1. Wenn Fru'hlingsta - geneube-le - ben die star-re Welt mit Hoffnungshauch, des Sonnenstrahles Zauber
2. Das Schweizerland ging ich zu schauen mit Kuppen, Gletschern, Hir-ten-thal , I * taliens Lüfte auch, die
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1* weben und neu be - grü - nen Baum und Strauch, und wenn die Schwal - ben wiederkeh-ren, von wo sie lang der
2. blauen, Ve-ne-digs Gon - dein im Kanal; und doch, wie lang ich dort verwei-let, wie ich mich hei - misch
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1. Frost verbannt, so drangt mich's auch — ich kann's nicht weh- ren — fort in die Norman- die, mein Heimath - land.
2. auch bekannt, stets bin ich gern zu- rück - ge - ei - let, fort in die Norman -die, mein Heimath - land.
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Der Kindheit Traume bald ermatten,
Der Jugend Farbenwelt erbleicht,
Das Alter hat — ein schwacher Schatten —
Wir merken's kaum — uns schon erreicht.
Doch mit der frühern Zeiten Schöne
Erinnerung noch knüpft ein Band,
Und langst verklung'ne Liebestöne
Vernehm' ich wieder — in dem Heimathland.
Nach dem Französischen von Dr. Addb. Keller.
4*
16
Guitaive.
Singstimmc.
Piano/orte.
10. Aus einer Gasele von Hafis,
nach der Musik des Bajaderen - Tanzes in Indien gesungen.
Heiter und kräftig. Ein - oder zweistimmig.
Persisch.
Sü - sser Sän - ger
Wein,der's Herz er -
Mit dem schö - nen
■ mund, o sing I
freut, bring 5 her!
Bild zum Spiel ,
sü - sser Sän -ger- mund, o sing
Wein, der's Herz er - freut, bring' her!
mit dem schö -nen Bild zum Spiel
fri - sches mit fri - schem , neu und neu,
fri - sches mit fri - schem , neu und neu,
tze ver-gnügt in Ein - sam-keit,
JYlll dem »CJLiu — neu xjjiu tuiu uuRi j ""<• — - — ^ x m r • i
Raub' ihm Kuss auf Kuss, nach Wunsch, raub' ihm Kuss auf Kuss, nach Wunsch, fn -sches mit fri -schem, neu und neu
Kann das Le - ben wohl be - stchn, kann das Le-ben wohl be - stehn , wenn nicht be -stän - dig Wein du trinkst?
soll sie hoch! bring' ihr's : le - ben soll sie hoch! fri - sches mit fri - schem , neu und neu,
du vor - bei, Ost - wind, ge - liest du vor - bei, wo der ge - heb - te
von Ha - tis, gieb ihm Kun-de von Ha - fis, fri - sches mit fn - schem ,
Bring' ihr's: le -
Ost - wind, ge -
Gieb ihm Kun
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gel wohnt,
und neu,
1. fri - sches
2. fri - sches
3. si - tze
4. fri - sches
5. wenn nicht
6. fri - sches
7. wo der
8. fri - sches
mit fri - schem, neu
mit fri - schem, neu
ver - gniigt in Ein
mit fri - schem, neu
be - stän - dig Wein
mit fri - schem, neu
ge - lieb - te En
mit fri - schem, neu
und neu ,
und neu ,
sam - keit ,
und neu ,
du trinkst ,
und neu ,
gel wohnt ,
und neu ,
fri - sches mit fri - schem, neu und neu.
fri - sches mit fri - schem, neu und neu.
si - tze ver - gniigt in Ein - sam - keit.
fri - sches mit in - schem, neu und neu.
wenn nicht be - stän - dig Wein du trinkst?
fri - sches mit fri - schem, neu und neu.
wo der ge - lieb - te En - gel wohnt,
fri - sches mit fri -schem, neu und neu.
Nack dem Persischen von Hammer.
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mit deutschem, zum Theil aus dem Englischen etc. übertragenen Text,
gesammelt
und
für eine oder zwei Singst immen
mit Begleitung des Pianoforte und der Guitarre
gesetzt
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JFt\ Sil eher.
Op. 30.
3 tes Heft.
Eingetragen in das Vereins- Archiv.
®üHug*n, bei C. S. fixes.
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1. Die Haine sind schattig.
Andantino quasi Allegretto.
Guitarre.
Singstimme.
Pianc > forte.
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1. Die Hai - iie sind schat-tig, die Ta - ge so lau, es bau - en die Vög - lein in blü - liender
2. Blind un - ter den Vög - lein ist A - mor al - lein, er Hat - tert an's Fen - ster, man sclilies-sct ihn
1. Aa', es bau - en die Voglern in blii - lien-der Au'.
2. ein, er flat - tert an's Fenster, man. schlies-set ihn ein.
Nach einem dänischen Volksliede.
Sil eher, ausl. Volkslieder. III. H.
1
Guitarrc.
Singstimme.
Piano/orte.
2. Würziger Hauch durchweht.
Andante con moto»
(La Suissesse au bord du lac.)
Aus der französischen Schweiz«
1. Wiir-zi-ger Hauch durchweht die Bliithenwi - pfel, fei - erlich senkt zur Erde sichdie Nacht.
2. Lasst uns den A - bend feiern noch im Frei - en , kommt, in dem Thal zuwandelnllandin Hand;
3. Hell ist der Mond am Himmel auf- ge-stie - gen, sen - det uns griis - send seine Strahlen zu ;
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1. Still ist der See,
2. lasst dem Ge - sang
3. nie - der vom Berg
der Alpen fer-ne Gi - pfel
die letzte Stunde wei-hen,
des Alphorns Klange wie -gen,
strah-len ver - klärt
lieb - lieh er - tönt
la - den uns ein
in goldner Abend - pracht. O meiner
das Echo längs dem Strand. O meiner
zur sanften Abend - ruh'. O meiner
3
2. Hei-math won-ni-ges u. s. w. r
3. Hei-math won-ni-ges u. s. w.
Andante con moto.
3. Ueber den Wellen.
Ein- oder zweistimmig.
Venetianische Melodie.
Guitarre.
Singstimme,
Piano/orte.
1. Ue-ber den Wellen tanzt schon dein Nachen, Lüfte, die schnellen, fröhlich er -wachen: so zieh denn zur
2. Oft wird dich la-den ruhvoll eine Bucht, locken und ba - den schwellende Frucht: o nimm hier die O-
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1. Fer-ne, mein Lebenund mein Glück, a - ber, o kehre mir wie -der zu - rück!
2. ran-ge, mein Leben und mein Glück, denk' an den Garten der Heimath zu -rück!
3. Blümchen und nimm, den Kuss, mein Licht ! a - ber die Blume, sie heisst Vergissmeinnicht !
Herrn. Rurtz.
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Guitarre.
Singstimme.
Pianoforte.
Andante*
4. Ohne dich wie lange.
Trichordium.
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Französisch.
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1. Oli - rie dich, wie lau - ge 1 wird mir Stund' und Tag ! leer und Öd' und bange, was ich schauen mag. TJn-iser Hain der
2. Ich geh' hin und su-che dei-nerTrit - te Spur, an der holden Buche un- sr er treuen Flur ; ru - fe dich die
3 • Hör' ich denn von Weitem dei - ner Stirn - me Klang f o wie wird im Busen mir das Herz Gesang ! Bebend, wenn ich
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1. Liebe,
2. Meine,
3. deine
der so froh mich sah,
glaube dich mir nah ,
zar-te Hand be- rührt,
ist mir stumm und trübe; denn du bist nicht da — , denn du bist nicht da!
sin - ke hin und weine, denn du oist nicht da — , denn du bist nicht da!
wird auf deiner Lippe mir der Geist entführt— , mir der Geist ent- führt.
Nach dem Französischen von Herdet.
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Guitarre.
Pianoforte.
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8. Alle Lust hat Leid.
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Indisch
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1. AI - le Lust hat Leid, das Schönste muss ver - derben,
2. Trau' der Freude nicht! nur Thra-nen sind ihr Ende:
Huld und Herrlich - keit lebt
je -de Stunde bricht ent-
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1. nur, um bald zu sterben. Sternenschein ver - geht, die Blu -me welkt im Kei - me, und so schnell sind
2. zwei die lieb-sten Hände. Lie-berblei-be fern im Dunkel oh - ne Schim-mer, sieh nicht an den
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1. aucli verweht des Herzens lieb -ste Träu-me! AI - le Lust liat Leid,
2. lich-ten Stern, der dir ver -lischt auf im - mer! AI - le Lust hat Leid,
das Schönste muss ver - derben,
das Schönste muss ver - derben,
1. Huld und Herrlichkeit lebt nur, um bald zu sterben.
2. Huld und Herrlichkeit lebt nur, um bald zu sterben«
Nach Moore von Herrn. Kurt*.
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Guitarre.
Singstimme.
Andante.
Pianqforte.
6. Ich wohn' in meiner Liebsten Brust.
Schottische Melodie.
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1* Ich wohn' in mei - ner Jvieb - sten Brust, in ili - ren stil - len Träu-men. Was ist die Welt und
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i. ili w re Lust? ich will sie gern ver - sau - men. Was ist des Pa - ra- - die - ses Lust mit
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An merk. Es wird kaum nöthig sein, zu bemerken, dass Boieldieu diese Melodie in die Ouvertüre seiner Oper „die weisse Frau" verflochten hat.
%. grü - neu l^e bens - bau «■ men? Ich wohn' in mei - ner Lieb - sten Brust,
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1. ih - ren stil - len Träu - men.
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Ich wohn' in meiner Liebsten Brust,
In ihren stillen Träumen.
Ich neide keines Sternes Lust
In kalten Himmelsräumen,
Was ist die Welt und ihre Lust?
Ich will sie gern versäumen.
Ich wohn' in meiner Liebsten Brust,
In ihren stillen Träumen.
Fr. Rückert*
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Guitarre.
Singstimme.
Andante.
Piano/orte.
7. Das Thal ruht still im Dunkeln.
Ein - oder zweistimmig.
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Französische
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1. Das Thal ruht still im Dun -kein, am blauen Him-mel fun - kein die Sterne voller Pracht! Was die
2. Mit lei - sem Segens - trit - te durchschwebt der Schöpfung Mit- te ci-ne dunkle, heilige Macht; und bal-
3. Eb gies-set RuV und Frie-den sich ü-ber al - le Mü-den, sie ruh'n in Gottes Wacht; es ver-
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f, Vo - - gel ge - sun - gen, ist im Wal - - de ver - klun - gen, das ist die Nacht, das ist die Nacht*
was die Vö- ist im Wal-
2« *a - mische Düf - te steigen auf durch die Lüf - te, das ist die Nacht, das ist die Nacht.
undbalsa- steigen auf
3. scheu - - chet den Kummer in er - qui - - cken- dem Schlummer die stil-le Nacht, die sanf - te Nacht.
es verscheu- in erqui- Aus dem Französischen.
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Guitarre*
Singstmme*
Piano/orte.
Andante»
8. Hinaus, ach hinaus.
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Schottisch.
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1. Hin* aus, ach hinaus zog des Hochlands kühner Solin; er zog in den Streit für seines Königs Thron. Er
2. Ach dort, wo kein Berg die mii-de Sonne deckt, von mir liegt er fern auf blut'gen Sand gestreckt ; wo
1. geht, es eilt ihm nach der Liebsten Kla - - ton , und es sucht ihn ihr Blick, nie kehrt er mehr zu -rück!
2. ihn nicht mehr mein Ruf zu frü - hem Ja - gen weckt, ach das Schwert, das ihn traf, senkt mich in To * desschlaf.
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9. Herr Peter.
Guitarre.
Singstimme.
Piano/orte.
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1. Herr Peter, es thut mir ge-wisslich sehr Leid, dass ich Ih-nen nicht geben kann "bessern Bescheid. Sie la - den bei
2. Herr Peter, fürwahr es zerbricht mir das Herz, dass ich nimmer be-frie- dingen kann Ihren Schmerz. Nach dem Essen
3. Herr Peter, Sie machen ein langes Gesicht, und vermuthlich zu- sammen das taugen wir nicht. Sie möchten ein
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1. mir zum Mittagmahl sich ein, doch ich le - be gewöhnlich von Liedern und Wein. Doch mcinNaehbar zurLinken hat je-der-lei
2. wünschten Sie wohl einen Ritt, doch mein Pferd das hat Flügel u. geht nicht gernSchritt. Doch beimNachbar zurLinken ist eins fromm u.
3. Bett dann, doch ich ru - he blos unter'm El - fen-gebüsch in Ti - ta - ni - a's Schoos. Gern nahm' ich Sie mit, — doch die Fürstin ist
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1. Vieh, Kas und Schinken bc- kommen Sie da spat und früh. Herr Peter, es thut mir ge - wisslich sehr Leid, dass ich Ih-nen nicht
2. treu, das wirft Sie nicht ah, es frisst Stroh nur und Heu, Herr Peter, fürwahr, es zer -bricht mir das Herz, dass ich nimmer be-
3. ernst, und hat lei- der ge - wis- sc Ka - pricen*) ver -lernt. Herr Peter, Sic machen ein bö-ses Gc - sieht, und zu - sammen, so
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Seliluss zum 3len Vers.
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1. ge - ben kann hessern Bescheid.
2. frie - digen kann Ihren Schmerz.
3. scheint es mir, taugen wir nicht. Herr Peter, Sic machen ein böses Paar Augen, und es däuchtmich, wir würden zusammen nicht taugen.
Herrn, Kurtz.
*) Sommernachtstraum, IV, I.
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Guitarre.
Singstimme.
Pianoforte.
Niedergeschlagen.
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10. Ach, wie so traurig ernei**.
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Neapolitanisch.
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1. Ach, wie so traurig er - hellt
2. Ach, mit uns ist es vor - bei!
mit-ten in dü-ste-rer Nacht
Hin zu dem Herren der Welt
flimmerndes Mondlicht das
trau-rig verhal - lend der
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1. Feld,
2. Schrei
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kaum noch durchbraust von der Schlacht!
un - se - res E - lends nun gellt.
Frei - heit und Eh - re sind todt ! und
„Skla-vi-sches Le - ben sei euch
Nach Moore.
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11. Bald ist über Berges Rand«
1. Bald ist ii- her Ber-ges Band die Sonn' liinab - ge - gangen, Schatten ziehen schon durchsLahd, dicNacht will mich rnn-
2. Dunkel liegt auf Feld u. Haus, schwebt ü-bermtie - fen Thale, Son - ne lei - tet mich nach Haus mit ili-rem letzten
3. Bald ist mein Geschäft vollbracht, dann leg' ich froh mich nieder, bis der neu-e Tag er -wacht, und muntrer Vögel
1. fangen, mei - ne Heerd' ist jetzt zur Ruh — , meiner Hiit-te geh' ich zu,
2. Strahle 5 mit ihr will ich nie-dergehn — , morgen mit ihr auf- zu - stelin.
3. Lie-der. Schlaf, willkommen! zei-ge mild — mir im Traume Liebchens Bild.
Aus dem Norwegischen.
Rüstig.
Guitarre.
Singstimme.
Piano/orte.
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1. Der junge Harfner zog bewehrt.
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Irische Melodie.
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^ Der jun - ge Harfner zog he -wehrt in's Feld zum Kamp fge - wiih - le,
Um-gür-tet mit des Va-tersSchwerdt,mit sei-nem Sai - ten - spie - le.
2 Er fiel!— doch Feindes Ket-te schwer sein stol-zes Herz nicht be-küni - mert;
Die trau-tafcHar-fe klang nie mehr, die Sai -ten hat er zer - trüm - mert;
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„Land des Ge-sangs!
„Sollst nie," spricht er,
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1. rief er kühn, „mag al - le Welt dich höh-nen, ein Schwerdt soll für dein Recht doch glühn, ein Lied zum Ruhm er-tö-nenl"
2. schändet seyn, die Lieb' und Mutti he - sun-gen! dein Lied ist nur bei E-deln, Frei'n, in Knechtschaft nie er-klungen!"
Nach Moore.
IV. Heß.
Lartjhetto
2. Im Mai des Lebens.
(Mary.)
Guitarre.
Singstimme*
Piancforte.
Irische Mplo&a*
1. Im Meli — des Le - bens, als vor mir dein jun-ges Bild er - seinen, w da träumt' ich nicht, dass
2. Ein ed - 1er Strom, der sanft und leis' aus goldnen A - dern rollt, der rei - chen Scha - tze
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1. vor der Zeit die Elu-me soll ver - blüh'n, Mary! Doch lag ein Licht auf . dei — ner Stirn, das
iuz%nml - tj . am md^lilr. -fiÄ m t n*un'i i '■'/-•«. rod 'ji.ni h : • r Uta i iup - -sTiiJuiw J;nn uoju. ~ . ? it7 > J *• • ' **•
2. un - be - wusst, die sei-ne Wel - le zollt, Mary: so, un-ter schlichter Hiil- le, war dein
5
1. nicht er - lischt — im Tod, — und heit - rer glänz - te nie dein Tag, als in dem A - bend-
2. Geist voll Glanz und Licht, — be - zau - bernd je - den an - dern Blick, nur dei - nen eig - neu
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1. roth, -r- Mary!
2. nicht,
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Mary!
dim.
3.
Hielt Eden stets die Engel fest,
Nie hätt'st du hier gelebt:
Hatt' unsre Liebe solche Kraft,
Du wärst uns nicht entschwebt, Mary!
Wohl strahlt uns mancher reiche Geist,
Manch Antlitz schön und fein,
Doch jeder Reiz ist minder süss,
Als nur zu denken dein, Mary!
Nach Moore von Hrm. Kurtz.
Moderato.
Guitarre.
Singstimme.
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Piano/orte.
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3. O horch, der Abendglocken Klang!
Weise: „The Beils of St. Petersburg!!.«'
1. O horch, der A - bend-glo - ckcn
2. Manch fro - her Tag ist nun hin- '
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1. Klang! wie dringt an's Herz ihr trau-ter Sang, und spricht von Hei - math, Ju-gend - zeit, wo ich ver-
2. ah , manch fri - sches Her - ze ruht im Grab, und lauscht nicht mehr in Freuden bang der A - bend-
1. nahm ihr fromm Ge - laut, und spricht von Hei - math, Ju-gend - zeit, wo ich ver-nahm ihr
2. glo - cken süs - sem Klang, und lauscht nicht mehr in Freuden bang der A - bend-glo - cken
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1 . fromm
2. süs
Ge - laut,
sein Klang.
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Und sink' auch ich zur stillen Ruh',
Dann läutet, läutet immer zu,
Und And're geh'n das Thal entlang,
Und lauschen eurem holden Klang.
Nach Moore von Hrm, Kurtz.
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Guitarre.
Singstimme*
Piano/orte.
Andante.
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4. Die Stunden schleichen nächtlich leise.
(Die NachÜgallen.)
Ein - oder zweistimmig.
Frinzosische Melodie,
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1. Die Stunden schleichen nächtlich lei - sc, die wei-te Kö-nigsstadt, sie ruht,
2. Ilorcli ! schon vernehm' ich eu- er Grüs-sen:in fri-schch Weisen singet ihr,
nun lasst er - to - nen eu - re
des 1 rühlingsDuft und eu-re
•■.ü-. > i i-T ^rtb ri'ü- .v •►•» »: buLT
1. Wei - se, er- wacht, ihr Sän-ger wolil - gc - muth!
2. siis - sen Ge-sän-ge wo - gen her zu mir.
In sei-ner See - Je Grund zu st ei - gen, woJü
Na - tur , mir bist du nicht ver - bor - gen $ still
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1, je -dem, dem es jetzt ge - lüigt. — Wie lieb*, icli dieser Nachte Schweigen! mir, Nacliti - gal-len, singt! o
2. dei - nem Ruf, der in mir klingt, — waqli' ich her -an den gold'neu Mor - gen, mir, Nachti - gal-len, singt! o
-3^ -iwri JEXrJL.if crahf-iiöv ^mr"^ / n$ inwi t R^tmi ü&fH^ytz ^^IrJif f$t t .3rfsui&i fflyTT «wh, fiMH^bwfcTr »4, .V
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1. singt!
2. singt! singt! o singt!
singt! — o singt!
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singt ! o «ingt !
singt ! — o singt !
o «ingt !
Nach dem Französischen von Ludw. Seeger.
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Guitarrc.
Singstimme.
5. Leise späh'n, ob Liebchen wacht.
Piano/orte.
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Portugiesische Melodie.
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1 . Leise späh'n, obLiebchen wacht,die Sterne zum Ge - lei - te : heimlich wandeln in derNacht,das liebste Kind zur Seite :
2. Wandqrn in die Welt hinaus, in's neue, fremde Leben, kehren zu dem Vaterhaus, von Lieb' u. Lust um- ge-ben :
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1. beim Kommen beklommen! welch Leiden beim Scheiden! Jugend, ach wie bald vollbracht ! wie kurz sind dei-ne Freuden!
2. welch Leiden beim Scheiden ! beim Konunen be-klommen! Jugendtraum, wie bunt und kraus! o schöne, kur-ze Freuden!
Nach Meore vod Hrm. Kurtz.
Guitarre*
Singstimme,
Piano/orte.
Kräftig.
6. Seht, wie düstere Wolken.
Irische Melodie.
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Seht, wie dii-ste-re Wolken den Himmel ver-bergen, die Son-ne, wie blutroth versinkt sie zur Nacht!
Ver-nehmtihr des Raben Geschrei von den Bergen? er wit-tert vor- aus schon die Beute der Schlacht.
Kommt, ö Freunde, nun la - gert euch traulich zu-sammen, so lang 1 s noch ver-göoot ist, beisammen zu seyn.
Die-se Stätten, wo heu-te die Wachtfeu-er flammen, sie bli-tzen zu morgen in rö - the- rem Schein
Ach, wohl Tausen - de
WanndieSonn* uns er-
1. lie-gen und träumen in Ruh*, ein e - wi - gerSchlummerdecktmor-gen §ie zu!
2. we-cket, so hal-tet euch brav! denn mor-gen auch sinkt sie und winkt uns zum Schlaf.
Hrm. Kurtz.
10
Guitarfe.
Singsti?nme.
Piahof orte.
7. Dem rothen Rüslein gleicht mein Lieb
Ein- oder zweistimmig.
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Irische Melodie.
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1 . Dem rothen Rös - lein gleicht mein Lieb, im Ju - m - rnond er - blüht ;
2. Und würden tro- cken 'Strom und Meer, und schmölzen Fels und Stein:
mein Lieh Ist ei - ne
ich wür-de dennoch
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1. Me - lo-die, von der die See - le glüht. Wie schön du bist, ge - lieh - te Maid! wie wird das Herz mir
2. le - benslang dir Herz und See - le weih'n! und, hol - des Lich-chen, le - be wohl! leb' wohl, du süs - se
11
1 . schwer ! find lic-bcn wird's dich im - mer - dar , . bis tro - ckcn Strom und Meer!
2. Maid! bald kehr' ich wie-der, war' ich aucli zehn - tau - send Mei - len weit!
Nach Bums von W. Gerhard.
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Innig.
Tenor. &fefe=£^
Zweite Stimme.
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1. Dem ro-tlien Röslein gleicht mein Lieb, im Ju - ni-mond er - blüht; mein Lieb ist ei - ne
2. Und würden trocken Strom und Meer, und schmölzen Fels und Stein: ich wür-de den r- noch
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1. Me - lo - die, von der die See - le glülit. Wie schön du bist, ge - lieb - te Maid! wie wird das Herz mir
2. le - bcnslang dir Herz und See - Ie weib'n! und, bol - des Lieb -eben, le - be wohl! leb' wohl, du süs - sc
1. schwer! und lie - ben wird's dich im - merdar, bis tro -r cken Strom und Meer!
2. Maid! bald kehr 1 ich wie - der, war* ich auch zehn - tau - send Mei - len weit!
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Guitarre.
Andante eonmoto.
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8. O Süsse, komm
Ein - oder zweistimmig.
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Venetianiselie Melodie.
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Piano/orte.
1. O S üsse, komm, -wenn durch die Nacht zi clit das Sternen - heer, dann schwebt der Kahn in Mondes - pracht
der trau - ten Ster - ne Sil - her -blick
2. O dann erblüht der Lie - be Glück, wenn so still und hehr
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1. mit uns ü - ber's Meer. Die Lieb' er - wacht, der Scherz beginnt im gold'nen Zauber - licht, die Ci-ther lockt so
2. wi-derglanzt im Meer; wenn Mad - chen-sang so süss erklingt, dass sich kein Lüftchen regt, und je -der Ton zum
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1. sanft, so lind, du wi - der-stehst ihr nicht. O Süs - se, komm, wenn durch die Nacht zieht das Ster-nen-
2. Her - zen dringt, das treu-e Lie - be schlägt. Drum, Süs -sc, komm, wenn durch die Nacht zieht das Ster-nen-
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1« heer, dann schwebt der Kahn in Mon-des-pracht mit uns ü - ber's Meer.
2. heer, dann schwebt der Kahn in Mon-des-pracht ♦ mit uns ii - ber's Meer.
Nach Moore.
14
Guitarrc.
Singstimme.
Pianoforte.
Andante.
9. Wenn weit in den Landen,
(Heimat. )
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Irische Melodie.
1. Wenn weit in den Lan - den wir Schwei -fen um - her, wie die Hei - mat so
2. Von Hau - se ent - fer - net das so - Iis; - ste Glück ver - sehmäh' ich und
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1. fin - denkein Platz -chen wir mehr. Hast draussen auch er - klom - men der Wonne Gipfel du, so
2. wün - sehe mein Hütt -chen zu - rück, wo hell die Vög -lein sin - gen vor mei-nem Fenster mir; ach
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1. wird dir nimmer wer - den der Heimat hol - de Rull.
-2. all' der Himmels -frie - den wohnt nirgends so wie hier!
Hei
Hei
mat, o Va - ter - land! nichts
mat, o Va - ter land! nichts
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1. gleicht der süssen Hei - mat, dem süs - sen Va - ter - land!
2. gleicht der süssen Hei - mat, dem süs - sen Va-ter - land!
Aas dem Englischen ran Adelb. Keller.
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Guitarre.
10. Wild tobt der Sturm.
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Schmerzlich bewegt
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Altfranzösisch.
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Singstimme.
Wild tobt der Sturm, die Meereswoge braust; fin-ste-re Naclit breitet weit ihren Mantel aus. Ach wäre Frieden doch
Pianoforte.
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dim.
in der See-le mir ! A-ber der Gran\bricht mir das Herz, der Hoßnungsstern er - blasset ganz und nichts als Sehnsucht bleibt für mich.
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Druck von Breitkopf und Härtel in Leipzig.
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Tübingen, bei Ii. Fr. L ues sind erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben:
XII deutsche Volkslieder mit Melodien, gesammelt und für eine oder zwei Singstimmen mit Begleitung
des Pianoforte und der Guitarre gesetzt von Fr. Silcher. l stes Heft. 48 Xr. oder 12 gGr.
Inhalt: 1) Treue Liebe. So viel Stern' am Himmel stehen etc. —
2) Reiters Morgengesang. Morgenrolh , Morgenroth , leuchtest mir
zum frühen Tod? — 3) Tyrolerlied. ZVächls hin i halt gange etc. —
4) Schwabisches Liebesliedchen. E bissele Lieb' und e bissele Treu etc. —
5) Herzensweh. Mein Herzlein thut mir gar zu weh etc.— 6) Abschied.
XII deutsche Volkslieder etc.
Inhalt: 1) Unterlanders Heimweh. Drunten im Unterland etc.
— 2) Aennchen von Tharau. — 3) Herr Ulrich. Wer singet im Walde
etc. — 4) Schwäbisch. Vögelen im Tannenwald etc. — 5) Grena-
dier-Lied. Steh' ich im Feld. — 6) Die Frühlings -Zeit. Wenn der
Schnee von der Alma etc. — 7) Untreue. In einem kühlen Grunde.
XII deutsche Volkslieder etc.
Inhalt. 1) Der Schäfer. Der schöne Schäfer zog so nah etc. —
2) Der Schweizer. £u Strasburg auf der Schanz etc. — 3) Wächterruf.
Loset , was i euch will sagen etc. — 4) 's Blümeli. Han an cm Ort e
Blümeli gseh' etc. — 5) Abschied. Morgen müssen wir verreisen etc. —
6) Der Schweizerbu. Bin i net a lust'ger Schweizerbu etc. — 7) Lore-
Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus etc. — 7) Lebewohl. Mor-
gen muss ich weg von hier etc. 8) Der gute Kamerad. Ich hatt' einen
Kameraden etc. — 9) Liebesscherz. .Wo e kleines Hültle steht etc. —
10) Hans und Verene. Es gfallt mer nummen eini etc. — 11) Im Mai.
Drauss ist alles so prächtig etc. — 12) Abschied. Liebchen, ade! etc.
Heft. 48 Xr. oder 12 gGr.
— 8) Ade! — Ade! es muss geschieden sein. — 9) Der Wirthin
Töchterlein. Es zogen drei Bursche etc. — 10) Soldaten-Abschied.
Heule scheid' ich etc. — 11) Das Klosterfräulein. Ach, ach, ich
armes Klosterfräulein! — 12) Matrosenlied. Auf dem Meer bin ich
geboren etc.
3 tcs Heft. 48 Xr. oder 12 gGr.
Ley. Ich weiss nicht, was soll es bedeuten etc. — 8) Schäferleben.
Nichts kann auf Erden etc. — 9) Liebes-Schmerz. Dicht von Felsen
eingeschlossen etc. — 10) Treue Liebe. Steh' ich in finstrer*Mitter-
nacht etc. — 11) Minnelied. Du mein einzig Licht etc. — 12) Solda-
tenlied. Frisch auf, Soldatenblut etc.
Ausländische Volksmelodien, mit deutschem, zum Theil aus dem Englischen etc. übertragenen
Text, gesammelt und für eine oder zwei Singstimmen mit Begleitung des Pianoforte und der Guitarre
Heft
sisch
gesetzt von Fr. Silcher
Inhalt: 1) Stumm schlaft der Sänger etc. schottisch. — 2) Des
Sommers letzte Rose etc. irisch. — 3) Der Himmel lacht und heitre
Lüfte spielen etc. ital. — 4) Oft wenn erbleicht der Sterne Pracht etc.
savoyardisch. — 5) Und ob alles nur Trug ist und Schaum etc. franzö-
Ausländische Volksmelodien etc. 2 tcs Heft
48 Xr. oder 12 gGr.
6) Das Mondlicht scheint in Fülle etc.
portugiesisch. —
7) Schlummerlos rauschen die Saiten etc. sizilisch. — 8) VVenn um die
Canäle etc. venetianisch. — 9) Helft mir weinen etc. russisch.
Tnhalt: 1) Mein Herz ist im Hochland etc. schottisch. —
2) Könnt' ich immer, Liebchen, so dich sehn etc. spanisch. —
3) Dän'mark, deine grünen Auen etc. dänisch. — 4) Wenn- der Lenz
erwacht etc. norwegisch. — 5) Horch, die Wellen tragen bebend etc.
48 Xr. oder 12 gGr.
russisch. — 6) Horst du nicht ein Silberglöckchen etc. indisch. —
7) Oft in der stillen Nacht etc. schottisch. — 8) Gedenkst du noch,
Marie etc. französisch. — 9) Wenn Frühlingstage neu beieben etc.
französisch. — 10) Süsser Sängermund, o sing! etc. persisch.
Ausländische Volksmelodien etc. 3 tes Heft. 48 Xr. oder 12 gGr.
schottisch. — 7) Das Thal ruht still im Dunkeln etc. französisch. —
8) Hinaus, ach hinaus zog etc. scholtisch. — 9) Herr Peter, es thut mir
gewisslich sehr leid etc. irisch. — 10) Ach wie so traurig erhellt etc.
neapolitanisch. — 11) Bald ist über Berges Rand etc. norwegisch.
Inhalt: 1) Die Haine sind schattig etc. dänisch. — 2) Würziger
Hauch durchweht etc. aus der franz. Schweiz. — 3) Ueber den Wellen
etc. venetianisch. — 4) Ohne dich, wie lange etc. französich. — 5) Alle
Lust hatLeid etc. indisch. — 6) Ich wohn' in meiner Liebsten Brust etc.
Ausländische Volksmclodien etc. 4 les Heft. 48 Xr. oder 12 gGr.
sisch. — 6) Seht, wie düstere Wolken etc. irisch. — 7) Dem rothen
Röslein gleicht mein Lieb etc. irisch. — 8) O Süsse, komm etc. vene-
tianisch. — 9) Wenn weit in den Landen etc. irisch. -7- 10) Wild
tobt dejr Sturm etc. altfranzösisch.
Inhalt: 1) Der junge Harfner zog bewehrt etc. irisch. —
2) Im Mai des Lebens etc. (Mary.) — 3) O horch, der Abendglocken
Klang etc. russisch. — 4) Die Stunden schleichen nächtlich leise etc.
französisch. — • 5) Leise spähn, ob Liebchen wacht etc. portugic-
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